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AVIVA-BERLIN.de im Februar 2026 - Beitrag vom 02.02.2026


Der AVIVA-Kulturkalender - Kunst + Kultur in Berlin
AVIVA-Redaktion

Die AVIVA-Auswahl zu Ausstellungen und Vernisssagen von etablierten, noch unbekannten und unentdeckten oder zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlerinnen in und um Berlin.




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  • 21. Februar – 10. Mai 2026
    Else Marie Pade - Partitur
    Partitur ist die erste internationale Ausstellung, die der dänischen Komponistin und Klangkünstlerin Else Marie Pade (1924–2016) gewidmet ist. Pade war eine Wegbereiterin der "musique concrète" und der europäischen elektronischen Musik. Über mehrere Jahrzehnte hinweg betrachtete Pade Klang als visuelles Medium von Intensitäten, Vielfalt und Dissonanz. Ihre Kompositionen führen Zuhörer*innen durch Märchen, Stadtlandschaften und Albträume, mit Partituren, die die Notation, den Prozess und die kakophonischen Erzählräume des Lebens einfangen.
    Ausgehend von Pades wegweisenden musikalischen Arrangements und Papierarbeiten zeichnet Partitur die künstlerische Entwicklung der Komponistin ab den 1950er–Jahren nach. Die Ausstellung entfaltet sich als immersive Hörumgebung, die an die räumlichen Strukturen ihrer Partituren und die von ihr neu gedachte Sprache für elektronische Komposition angelehnt ist. Begleitet wird die Ausstellung von einem Live–Programm, das Pades Erbe aufgreift und weiterführt. Es präsentiert in Berlin ansässige Klangkünstler*innen sowie Beiträge zu Musik, Kollektivität und dem Erbe von Künstlerinnen in der elektronischen Musik.
    Kuratorin: Sofie Krogh Christensen
    Else Marie Pade begann mit dem Komponieren nach dem Zweiten Weltkrieg, in dessen Verlauf sie aufgrund ihrer Beteiligung am Widerstand der Frauen inhaftiert war. 1952 entdeckte sie die musique concrète über Radiosendungen, was sie dazu inspirierte, Anfang der 1950er-Jahre ein Studio für elektronische Musik beim Dänischen Rundfunk aufzubauen. Pade verfolgte die zeitgenössischen europäischen Entwicklungen der Neuen Musik aufmerksam. Dabei waren Begegnungen mit Pierre Schaeffer, Karlheinz Stockhausen und György Ligeti prägend für ihre künstlerische Entwicklung. Ihr vielseitiges Œuvre umfasst elektronische Kompositionen ebenso wie Kammer- und Orchestermusik, Musik für Kinder, Hörspiele und Musiktheater.
    Obwohl ihr Werk in der dänischen Musikgeschichtsschreibung nach den frühen 1980er-Jahren weitgehend in Vergessenheit geriet, erfährt es seit den 2000er-Jahren eine erneute Rezeption, begleitet von zahlreichen Neuaufnahmen, Remixes und Aufführungen.
    Veranstaltungsort: KW Institute for Contemporary Art
    Auguststraße 69
    10117 Berlin
    Mi – Mo, 11:00–19:00
    Geschlossen am Dienstag
    www.kw-berlin.de/de/ausstellungen/else-marie-pade-partitur

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